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Insektenstiche durch Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln sind meist schmerzhaft, aber ungefährlich. Typischerweise verursachen sie eine kleine Schwellung, Rötung und Juckreiz, die innerhalb weniger Tage wieder abklingen.
Gefährlich werden Insektenstiche jedoch, wenn sie im Mund- oder Rachenraum auftreten oder eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) auslösen. In diesen Fällen können die Atemwege anschwellen oder es kommt zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufversagen.
Insektenstiche entstehen häufig durch:
Das Risiko steigt beim Essen oder Trinken im Freien, beim Barfußlaufen über Wiesen sowie bei Garten- oder Waldarbeiten.
Normale Reaktion
Größere lokale Reaktion
Stich im Mund- oder Rachenraum
Allergische Reaktion (Anaphylaxie)
Bewahre Ruhe und beruhige die betroffene Person.
Stachel entfernen
Hat eine Biene ihren Stachel hinterlassen, entferne ihn möglichst rasch – beispielsweise durch vorsichtiges Wegstreifen mit einer Bankkarte oder dem Fingernagel. Dabei sollte der Giftbeutel möglichst nicht zusammengedrückt werden.
Wespen und Hornissen hinterlassen in der Regel keinen Stachel.
Kühlen
Kühle die Einstichstelle mit einem Kühlpack, das in ein Tuch eingewickelt ist, oder mit kaltem Wasser. Dies lindert Schmerzen und Schwellungen.
Thermaler Stichheiler
Wenn verfügbar Nutze einen thermalen Stichheiler. Ein thermaler Stichheiler lindert Juckreiz und Schwellungen bei Insektenstichen, indem er die betroffene Hautstelle kurzzeitig auf ca. 51 °C erwärmt – dies zersetzt die Proteinbausteine des Insektengifts und stoppt die Histaminausschüttung des Körpers. Die besten Ergebnisse werden dabei direkt nach dem Stich erzielt, bevor sich das Gift verteilt.
Wähle sofort den Notruf 112.
Wähle sofort den Notruf 112, wenn:
Eine ärztliche Untersuchung ist sinnvoll bei:
Im Krankenhaus werden Atmung, Kreislauf und Sauerstoffversorgung überwacht. Bei einer allergischen Reaktion können Adrenalin, Sauerstoff, Infusionen sowie weitere Medikamente wie Antihistaminika und Kortikosteroide verabreicht werden. Nach einer Anaphylaxie erfolgt in der Regel eine Überwachung, da die Beschwerden erneut auftreten können. Bei einem Stich im Mund- oder Rachenraum wird besonders auf eine zunehmende Schwellung der Atemwege geachtet.
AED | Allergie | Allergischer Schock | Atemnot | Nicht ansprechbar | Wiederbelebung

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